Neues aus dem „Myoclub“ – Myobrace

myobrace gruppeMYOBRACE

(geschrieben von Azubi L.A.)

Myobrace, das ursprünglich aus Australien stammt, ist ein ganz spezielles Programm das nicht nur schiefe Zähne korrigieren kann, sondern die Ursache von Zahn- und Kieferfehlstellung so sanft und schonend wie möglich therapiert. Die sogenannten myofunktionellen Habits sind oftmals einer der Gründe für Fehlstellungen.

Beispielsweise bei der Mundatmung; eine korrekten Atmung sollte durch die Nase erfolgen und nicht wie bei vielen Kinden durch den Mund.  Eine falsche Lage der Zunge oder ein falsches Schluckmuster sind ebenso Gründe. Diese Habits werden durch das Myobrace Gerät sowie auch durch ausgewählte Trainingsübungen umtrainiert und verbessert.

Das optimale Alter für eine Behandlung liegt zwischen fünf und neun Jahren, da die Kinder sich in dieser Zeit im Wechselgebiss und in der Wachstumsphase befinden. Weil bei einer Myobrace Behandlung die Ursache des Problems behoben wird und die Kiefer und das Gesicht sich richtig entwickeln können ist die Gefahr eines Rückfalls viel geringer als bei herkömmlichen Methoden, da durch die verbesserte Funktion mehr Stabilität  erreicht wird.

Die Therapie wird in unserer Praxis mit den Kindern durchgeführt. In Kleingruppen lernen die Kinder mit speziell ausgebildeten Helferinnen Ihre Trainingsübungen durchzuführen. Dafür haben wir in einen separaten Raum für das System eingerichtet, damit die Kinder sich während der Sitzungen wohl fühlen und nicht wie sonst im Behandlungsstuhl therapiert werden. Ihr Kind führt zusätzlich Myogruppe1Myokinderzuhause mit einer speziellen kindgerechten App die erlernten Trainingsübungen durch. Mit kleinen Videoclips wird erklärt wie man richtig atmet und warum das so wichtig ist. Mit dieser App haben wir als Praxis die Chance dem Kind spielerisch die unvorteilhaften Angewohnheiten abzutrainieren und haben auch gleichzeitig einen Überblick ob und wie geübt wird.

Durch die kindgerechte Gestaltung des gesamten Myobrace Systems sind wir davon überzeugt, dass die Kinder mehr Freude und Spaß an ihrer Behandlung haben. Spielerisch wird die Funktion des Gebisses gefördert und viele Zahnspangen können vermeiden werden.

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