Ausbildung als Zahnmedizinische Fachangestellte (ZMF)

Mädels

Warum ZMF?

Die ersten Schritte (geschrieben von Azubi L.)

Mein Name ist L. und ich bin 16 Jahre alt. Im Sommer 2015 habe ich meine Ausbildung als Zahnmedizinische Fachangestellte in der Kieferorthopädischen Praxis Dr. Ricken in Bensheim begonnen. Ich bin schon immer gerne zum Zahnarzt gegangen aber hatte nie wirklich geplant mal in diesem Bereich zu arbeiten. Als ich mir dann mal Gedanken gemacht habe was denn jetzt nach der Schule kommt, wusste ich zuerst nichts mit mir anzufangen. Ich wollte einen vielfältigen Beruf in dem ich mit Menschen arbeiten konnte. Im Internet suchte ich dann nach verschiedenen Berufen und Stellenanzeigen. Die Internetseite von Frau Dr. Ricken fand ich auf Anhieb ansprechend und ich entschloss mich, ihr eine Bewerbung zu schicken. Nach wenigen Tagen durfte ich mich dann in der Praxis persönlich vorstellen.

Der Vorstellungstermin

Der erste Eindruck der Praxis war sehr gut. Die Praxis ist hell und farbenfroh gestaltet und hat eine zentrale Lage. Das Team empfing mich sehr freundlich und auch Frau Dr. Ricken war im Vorstellungsgespräch sehr nett. Wir sprachen darüber welche Voraussetzungen man haben sollte um diesen Beruf auszuüben. Man sollte eine offene, freundliche Person sein, die zusätzlich einen Servicegedanken besitzt, Zuverlässig ist und ihre äußeres pflegt. Nachdem das Gespräch gut verlaufen ist durfte ich einen Probearbeitstag machen um auch selbst mal zu schauen ob ich mir diesen Beruf vorstellen kann. An diesem Tag konnte ich dann schon Patienten aufrufen und mit in Behandlungen gehen, auch kleinere Hilfsassistenzen durfte ich machen, wie das Anreichen von Alastics (kleine Gummis zum befestigen des Bogens an den Brackeds). Der Tag machte mir viel Spaß und ich hoffte, dass ich die Stelle bekommen würde, aber ich musste noch eine letzte Hürde meistern, dass Bogenbiegen um meine Fingerfertigkeit zu zeigen. Ich bekam ein kleines Blatt Papier auf dem ich verschiedene Zahlen und Formen mit einem Draht und Zangen nachbiegen musste. Das schwierigste war das die gebogenen Sachen in einer Ebene aufliegen sollten. Nach ca. 2 Stunden war ich dann soweit und präsentierte meine Arbeit. Glücklicherweise hatten Frau Dr. Ricken mein Probetag und die Biegeübungen zugesagt und Sie konnte sich vorstellen mit mir zu arbeiten. Ich bekam also die Stelle.

Die Ausbildung beginnt

Schon zu Beginn durfte ich den Ärzten assistieren und im Laufe der Zeit durfte ich immer mehr tolle Sachen erfahren und erlernen. Wie selbstständig Bögen zu wechseln, Abdrücke zu nehmen und Patienten Geräte zu erklären. Diagnostiken mit Fotos, Röntgenbilder und Abdrücken durchzuführen. Auch das Entwickeln und einscannen von Röntgenbildern und Fotos konnte ich erlernen. Heute würde ich sagen, dass ich mir keinen vielfältigeren Beruf vorstellen kann. Als ZFA in der Kieferorthopädie gehört die Assistenz zu meinen Hauptaufgaben, aber auch der Aufgabenbereich Labor und Rezeption sind Teil meiner Ausbildung. Während der Assistenz unterstütze ich die Ärzte so gut ich kann in den Behandlungen und betreue die Patienten. An der Rezeption empfange und entlasse ich die Patienten, beantworte das Telefon und vereinbare Termine. Abdrücke mit Gips ausgießen, Modellkosmetik und Modelle trimmen sind im Labor meine Aufgaben.

Was mir gefällt

Ich habe also in meinem Beruf mehrere einzelne Bereiche vereint und darf jeden Tag aufs Neue etwas lernen da in der Zahnmedizin jeder Fall neu und anders ist. Die Kieferorthopädie gefällt mir besonders da hier die meisten der Patienten Kinder sind und einem immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Eure L.

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